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Eine Birne ist eine Lampe, und eine Lampe ist eine Leuchte.

Die Quelle des Lichts, also das Leuchtmittel, wird als Lampe bezeichnet. Lampen produzieren das Licht und strahlen es mit Hilfe von Leuchten, in die sie eingesetzt werden, aus.

Lampen

 

 

 

 

 

 

 

Die Grafik zeigt die Ordnung elektrischer Lichtquellen nach der Art der Lichterzeugung.

Es wird hauptsächlich zwischen Temperaturstrahlern und Entladungslampen unterschieden.

 

 

Lampen, die Quellen des Lichts


Die Lampen sollten wirtschaftlich sein und im Raum eine angenehme, der Stimmung entsprechende Atmosphäre erzeugen. Dabei sind die Lichtfarbe und die Farbwiedergabe der Lampen von entscheidender Bedeutung. Bei den Lichtfarben wird unterschieden zwischen tageslichtweiß (tw), neutralweiß (nw) und warmweiß (ww). Die Wirtschaftlichkeit einer Lampe wird in erster Linie durch eine hohe Lichtausbeute (Lumen/Watt) und durch eine lange Lebensdauer erzielt.

 

Lebensdauer

Verschiedene Faktoren bestimmen die Lebensdauer einer Lampe:

  • Spannungsschwankungen (230 V-Halogen, NV-Halogen)
  • Schalthäufigkeit (Leuchtstoff- und Metalldampflampen)
  • Umgebungstemperatur (Leuchtstoff- und Glühlampen)
  • Tropfwasser(Glühlampen, NV- und HV-Halogenlampen)

 

Glühlampen 1000 h
Halogenlampen 2000 - 4000 h
Leuchtstofflampen 8000 - 10000 h
Entladungslampen 5000 - 10000 h

Erhöhung der Lampenlebensdauer:

Die Lebensdauer einer Glühlampe, einer 230 V-Halogenlampe oder einer NV-Halogenlampe mit Trafo verdoppelt sich mit dem Einsatz von Dimmern. Das dimmen von Leuchtstofflampen führt nicht zu einer Verlängerung der Lebensdauer. Bei der Leuchtstofflampe hängt die Lebensdauer stark von der Schalthäufigkeit ab. Wird z.B. stündlich die Beleuchtung geschaltet, reduziert sich die Lebensdauer der Leuchtstofflampen um 35%.

 

Lampenarten

Der Überblick über die wichtigsten Lampenarten soll in groben Zügen deren wesentliche Eigenschaften zeigen.

Glühlampen

GlühlampeCharakteristisch für Glühlampen ist ihre niedrige Farbtemperatur - ihr Licht wird also im Vergleich zum Tageslicht als warm empfunden. Von Nachteil sind jedoch die geringe Lichtausbeute und eine relativ kurze Lebensdauer von 1000 Betriebs-Stunden. Glühlampen sind Allge-brauchs-Lampen, in vielen Formen erhältlich; ihre Kolben können klar, matt oder opal sein. Die vorläufig letzte technische Entwicklung der Glühlampe wurde in den 60er Jahren realisiert: die Halogen- Glühlampe. Gegenüber der herkömmlichen Glühlampe gibt sie ein weißeres Licht ab; Folge ihrer deutlich höheren Betriebstemperatur von 3000 bis 3300 Kelvin. Ebenso übertrifft sie in Lichtausbeute und Lebensdauer.

 

Halogenlampen

HalogenlampenNeben den Halogenglühlampen für Netzspannung gewinnen auch Niedervolt-Halogenlampen zunehmend an Bedeutung. Die Vorteile dieser Lichtquelle, vor allem die hohe Lichtleistung bei kleinen Abmessungen - sie produziert mit der gleichen Energie 50% mehr Licht als die Glühlampe, die kompakte Leuchtenkonstruktionen und eine sehr enge Bündelung des Lichts ermöglichen. Ihr Licht ist dem Tages-licht am ähnlichsten, die Farbwiedergabe sehr gut. Die Betriebsdauer der Halogenlampe beträgt in der Regel 2000 h. Niedervolt-Halogenlampen müssen allerdings an Transformatoren betrieben werden.

 

Nieder/Hochvolt-Halogenlampen

Nieder/Hochvolt-HalogenlampenUnterschieden wird zwischen Nieder-Volt und Hochvolthalogen. Niedervolt-Halogenlampen werden über einen Transformator am 220 V-Netz angeschlossen. Bei den meisten Leuchten für den Wohnbereich ist der Trafo bereits in die Leuchte integriert. Niedervolt-Halogenlampen werden mit einem speziellen Dimmer geregelt, wobei darauf geachtet werden muß, ob es sich hier um einen konventionellen oder elektronischen Trafo handelt. Bei Hochvolt-Halogenlampen für Netzspannung 220 V ist die Nutzlichtausbeute bis zu 20% höher als bei Allgebrauchslampen. Trotz großer Lichtleistungen sind die Abmessungen kompakt. Hochvolt-Halogenlampen können mit einem normalen Dimmer geregelt werden.

 

Leuchtstofflampen

LeuchtstofflampenDie Lichtausbeute bei Leuchtstofflampen ist wesentlich höher als bei Glühlampen. Die Lebensdauer beträgt das zehnfache einer Glühlampe. Durch ihren hohen Blau-Grün-Anteil wirkt das Licht der Leuchtstofflampe kälter als das der Glühlampe und wird somit als kalt und ungemütlich empfunden. Die Leuchtstofflampen sind dann am wirtschaftlichsten, wenn sie lange ohne Unterbrechung leuchten.

 

 

Kompaktleuchtstofflampen

Kompaktleuchtstofflampensparen zweifach: sie verbrauchen bis zu 80% weniger Strom und brennen achtmal so lange wie Glühlampen. Sie verbinden die Vorteile der Leuchtstofflampe mit denen der Glühlampe. Vorteile: hohe Lichtausbeute, lange Lebensdauer und die kleine Bauform. Nachteile: hohe Anschaffungskosten, begrenzte Leistung

Lampenarten

 

Ist die Halogenstrahlung schädlich?

Da das Licht von Halogenlampen einen höheren Anteil von UV-Strahlen besitzt, kann man gelegentlich lesen, daß sie ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellen könnten. Dies ist eine nicht korrekte Wiedergabe der Tatsachen. Zwar enthält das Licht einer Halogenlampe tatsächlich mehr UV-Strahlung als das der herkömmlichen Glühlampe - aber gelangen z.B. bei einem viertelstündigen Sonnenbad mehr UV- Strahlen an die Haut als bei achtstündiger Bestrahlung durch eine Schreibtischleuchte mit Halogen. Damit aber so wenig Strahlung als nötig an die Haut kommt, werden Halogen-Arbeitleuchten heutzutage mit einem Schutzglas versehen.

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